Unternehmensverkauf im Bereich Ernährung: Lebensmittel und Getränke

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Die deutsche Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist ein dynamischer und resilienter Markt. Ob Bäckereien, Metzgereien, Brauereien, Hersteller von Feinkost oder Getränkelieferanten – die Branche ist geprägt von immer schnelleren Veränderungen der Kundenbedürfnisse und erfordert eine hohe Anpassungsfähigkeit der Akteure. Besonders im Mittelstand gibt es eine Vielzahl etablierter Betriebe mit langjährigen Kundenbeziehungen, starker regionaler Verwurzelung und hohem Qualitätsbewusstsein. Gleichzeitig stehen viele Inhaber vor der Herausforderung der Nachfolgeregelung, sei es aus Altersgründen, zur strategischen Neuausrichtung oder aufgrund des wachsenden Konsolidierungsdrucks. Hinzu kommen Problemstellungen wie sich wandelnde Verbraucherpräferenzen, strukturelle Arbeitsmarktprobleme sowie steigende Produktionskosten und ein fortwährendes Spannungsfeld zwischen industrieller Fertigung und traditionellem Handwerk.

Branchen-Schwerpunkte

Bäckereien

Die Bäckereibranche verbindet traditionelles Handwerk mit hohem Innovationsgrad – sei es bei der Produktentwicklung, in der Produktion oder im Vertrieb. Neben klassischen Brotsorten und Feingebäck gewinnen glutenfreie, vegane oder regionale Spezialitäten zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig verändern sich die Erwartungen: Qualität, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung stehen im Fokus. Für eine gelungene Unternehmensnachfolge ist es entscheidend, nicht nur handwerkliches Know-how und Kundenbindungen zu sichern, sondern auch strategisch in moderne Technologien, Automatisierung und Sortimentsentwicklung zu investieren. Die Übergabe muss Marke und Vertrauen erhalten – und zugleich eine zukunftsfähige Weiterentwicklung sichern.

Metzgereien

Metzgereien stehen für handwerkliche Qualität, regionale Verwurzelung und persönliche Kundenbeziehungen. Gleichzeitig verändern steigende Anforderungen an Tierwohl, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung die Branche nachhaltig. Neue Geschäftsmodelle, etwa im Online-Vertrieb oder bei Fertiggerichten, bieten Chancen – erfordern aber auch Investitionen und Offenheit für Veränderungen. Bei der Unternehmensnachfolge gilt es, sowohl das traditionelle Wissen als auch die persönliche Kundenbindung zu bewahren und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. Der Nachfolger oder die Nachfolgerin sollte neben dem handwerklichen Verständnis auch ein Gespür für Markttrends und betriebswirtschaftliche Führung mitbringen, um den Fortbestand langfristig zu sichern.

Brauereien

Ob Familienbrauerei mit langer Geschichte oder moderne Craft-Bier-Manufaktur: Brauereien vereinen Tradition, regionale Identität und Innovationskraft. Der Markt ist stark in Bewegung – geprägt durch neue Bierstile, wachsende Qualitätsansprüche und das steigende Interesse an nachhaltiger Produktion. In der Unternehmensnachfolge kommt es darauf an, das historische Erbe des Betriebs zu bewahren und zugleich die Weichen für die Zukunft zu stellen. Der Übergang sollte frühzeitig geplant und professionell begleitet werden, um Wissenstransfer, Markenidentität und operative Kontinuität zu gewährleisten. Gleichzeitig müssen Investitionen in moderne Anlagen, Digitalisierung und Vertriebskanäle gesichert sein, um den Betrieb zukunftsfähig aufzustellen.

Feinkost

Die Feinkostbranche lebt von Qualität, Leidenschaft und Individualität. Häufig handelt es sich um inhabergeführte Unternehmen, deren persönliche Handschrift das Sortiment und die Kundenbeziehungen prägt. Mit zunehmender Nachfrage nach regionalen Produkten, nachhaltiger Verpackung und innovativen Geschmackserlebnissen steigt jedoch auch der Wettbewerbsdruck. Eine Unternehmensnachfolge muss daher nicht nur das bestehende Sortiment und das kulinarische Know-how bewahren, sondern auch Raum für Weiterentwicklung lassen – etwa durch Sortimentsdiversifikation, neue Vertriebskanäle oder Kooperationen. Der Nachfolgeprozess erfordert ein gutes Gespür für die Balance zwischen Tradition und Moderne sowie ein klares Strategiekonzept.

Getränkelieferanten

Getränkelieferanten stehen an der Schnittstelle zwischen Produzenten, Handel und Gastronomie. Der Markt entwickelt sich dynamisch: Digitalisierung, Logistikoptimierung und sich wandelnde Verbraucherwünsche – etwa nach gesünderen, regionalen oder nachhaltigen Produkten – verändern das Geschäft grundlegend. Für die Unternehmensnachfolge bedeutet das: Es reicht nicht aus, bestehende Strukturen zu übernehmen. Vielmehr muss der Übergang so gestaltet werden, dass sowohl gewachsene Geschäftsbeziehungen als auch moderne Anforderungen berücksichtigt werden. Eine professionelle Nachfolgeregelung sollte Logistik, IT-Infrastruktur und Kundenmanagement gezielt weiterentwickeln.

Merkmale dieser Branche

232 Mrd. €

Umsatz

644.454

Beschäftigte (Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie; 2023)

5.961

Unternehmen

FAQ
Sie fragen – wir antworten!

Die deutsche Nahrungs- und Getränkeindustrie stellt einen Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft dar. Sie ist der viertgrößte Industriezweig Deutschlands und nimmt auch in Europa eine führende Position ein. Die jüngsten Daten zeigen ein differenziertes Bild ihrer wirtschaftlichen Entwicklung. Während die nominalen Umsätze in den letzten Jahren, insbesondere 2022 und 2023, erheblich gestiegen sind, deuten die realen Umsatzrückgänge auf einen starken Einfluss der Inflation hin. Die Beschäftigungszahlen blieben weitgehend stabil, während die Anzahl der Betriebe eine leichte Konsolidierung verzeichnete.

Ist der Zeitpunkt aktuell ideal für einen Unternehmensverkauf?

Die Nahrungs- und Getränkeindustrie präsentiert sich als ein robuster und strategisch wichtiger Sektor innerhalb der deutschen Wirtschaft. Jüngst verzeichnete das Umsatzvolumen ein nominales Wachstum. Dieses fußt jedoch maßgeblich auf Preissteigerungen und nicht auf einer Zunahme des Volumens. Gleichzeitig hat die Branche in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Stabilität bei den Beschäftigtenzahlen gezeigt, während sie einen allmählichen Konsolidierungsprozess bei der Anzahl der Betriebe durchläuft. Eine starke und konstante Exportorientierung bleibt eine entscheidende Säule ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und dient als Puffer gegen Herausforderungen auf dem heimischen Markt.

Die Ernährungsbranche ist also in einer Verkaufsphase. Ungeachtet einer ohnehin erforderlichen Einzelfallbetrachtung ist die Branche grundsätzlich als unbeeindruckt von exogenen Faktoren einzustufen. Gerade Anbieter mit einer spezialisierten Ausrichtung, die trotz der vorgenannten Herausforderungen eine für die Branche überdurchschnittliche Profitabilität aufweisen, generieren häufig hohes Käuferinteresse.

Wer sind die wichtigsten Käufergruppen der Branche?

Die wichtigsten Käufergruppen im Bereich Lebensmittel und Getränke sind:

  • Strategische Investoren (z. B. Marktbegleiter)
  • Finanzinvestoren (mit oder ohne einschlägige Beteiligung in der Ernährungsbranche)
  • Privatinvestoren (MBI – Management-buy-in-Kandidaten)

Insbesondere bei handwerklichen Betrieben ist die letzte Gruppe relevant. Hier trifft die ungelöste Nachfolge auf angehende Unternehmer, die sowohl die fachliche Eignung und Genehmigung – bspw. durch einen Meisterbrief – als auch die finanziellen Ressourcen für die Übernahme mitbringen.

Welche Fehler sollten beim Unternehmensverkauf unbedingt vermieden werden?

Eine unzureichende Vorbereitung und fehlende oder unvollständige Unternehmensunterlagen können zu erheblichen Irritationen im Verkaufsprozess führen und potenzielle Käufer abschrecken. Ebenso ist es ratsam, vorab die Kaufpreisvorstellungen einem Realitätscheck zu unterziehen, um Emotionen und Unkenntnis bei der Unternehmensbewertung nicht erst später im Prozess zu begegnen.

Dies gelingt durch die frühzeitige Einbindung eines M&A-Beraters. Doch viele Verkäuferinnen und Verkäufer versuchen – ganz in der Manier eines Vollblutunternehmers – den Prozess allein zu bewältigen. Der Verkauf erfordert gleichermaßen Fachwissen und Erfahrung. Ein M&A-Berater sollte die Branche und die relevanten Käufer kennen, um einen Bieterprozess zu lancieren und so die Interessen der Verkäuferinnen und Verkäufer bestmöglich durchzusetzen.

Weitere Fragen zum Thema Unternehmensverkauf:
Unser Unternehmens-ABC

Einfluss von Ernährungs- und Gesundheitstrends

Das Gesundheitsbewusstsein der deutschen Verbraucher nimmt stetig zu und prägt maßgeblich die Nachfrage nach Lebensmitteln und Getränken. Eine tiefgreifende Veränderung der Essgewohnheiten ist zu beobachten, die sich in einem starken Zuwachs bei pflanzenbasierten und flexitarischen Ernährungsformen äußert. Der Anteil der Personen, die täglich vegetarische oder vegane Alternativen wählen, hat sich zwischen 2020 und 2023 von 5 % auf 10 % verdoppelt. Diese Entwicklung wird nicht nur durch individuelle Präferenzen, sondern auch durch politische Initiativen getrieben. Die staatliche Ernährungsstrategie fungiert als ein bedeutender Katalysator für die Transformation des Lebensmittelmarktes. Die Hinwendung zu pflanzenbasierten und „Clean Label“-Produkten ist somit nicht nur akut verbrauchergetrieben, sondern auch ein strategisch politisch orientiertes Ziel, wodurch eine langfristige Verankerung dieser Trends in der Marktstruktur zu erwarten ist.

Neben der pflanzenbetonten Ernährung gewinnen weitere Trends an Bedeutung, darunter personalisierte Ernährung, klimafreundliche Essgewohnheiten und ein verstärkter Fokus auf die Darmgesundheit. Verbraucher legen zunehmend Wert auf Natürlichkeit und kurze Zutatenlisten. Paradoxerweise steigt gleichzeitig die Nachfrage nach hochwertigen Convenience-Produkten und gesunden „Food-to-go“-Optionen, die schnelle, aber dennoch gesunde Lösungen für den Alltag bieten. All dies weist auf eine anspruchsvoller werdende Verbraucherbasis hin, die Effizienz wünscht, ohne Kompromisse bei der Qualität zu akzeptieren.

Unternehmen, die sowohl die gesundheitlichen Vorteile als auch die Umweltfreundlichkeit ihrer Produkte überzeugend kommunizieren können, werden in Zukunft einen erheblichen Wettbewerbsvorteil erzielen.

Steigende Kosten für Inputfaktoren (Personal-, Rohstoff- und Energiekosten)

Die deutsche Lebensmittelindustrie steht unter erheblichem Kostendruck durch steigende Kosten für Rohstoffe, Energie, Logistik und Arbeitskräfte, was sich direkt auf ihre Rentabilität und die Verbraucherpreise auswirkt. Zwischen 2020 und Oktober 2024 sind die Lebensmittelpreise durchschnittlich um 34,1 % gestiegen. Die anhaltende Kostenentwicklung deutet auf eine tief verwurzelte Kosteninflation innerhalb der Lebensmittelindustrie hin, bei der steigende Inputkosten überwiegend an die Verbraucher weitergegeben werden. Trotz eines realen Umsatzrückgangs von 1,4 % in der ersten Jahreshälfte 2024 sind die Verbraucherpreise für Lebensmittel drastisch gestiegen. Dies deutet auf eine Marktdynamik hin, bei der Preiserhöhungen, einmal umgesetzt, nicht leicht rückgängig gemacht werden, selbst wenn Rohstoffpreise wieder sinken. Eine solche Entwicklung belastet Haushalte, insbesondere solche mit geringem Einkommen, erheblich und könnte in Zukunft zu einer Verschiebung des Kaufverhaltens führen.

Gerade kleine Mittelständler, zum Beispiel in der Fleischindustrie, können in eine Art “Sandwich-Position” zwischen Großkonzernen auf Rohstoffseite und dem starken Lebensmitteleinzelhandel als wichtigstem Abnehmer kommen und Preiserhöhungen nicht weitergeben. Wettbewerbs- und Produktvorteile sowie alternative Absatzwege werden somit wichtiger.

Die Energiekosten stellen einen weiteren kritischen Faktor dar. Die Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln macht jährlich rund 10 % des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland aus.

Die steigenden Energiekosten sind nicht nur das Ergebnis kurzfristiger Marktschwankungen, sondern zunehmend durch Deutschlands langfristige Energiepolitik, insbesondere die CO2-Bepreisung, beeinflusst. Der Anstieg der CO2-Preise ist ein bewusstes politisches Instrument zur Dekarbonisierung der Industrie. Dies bedeutet, dass die Energiekosten für die Lebensmittelbranche nicht nur von globalem Angebot und Nachfrage abhängen, sondern auch strukturell durch nationale Klimaziele beeinflusst werden. Energieintensive Prozesse, wie der Transport und die Lagerung von Lebensmitteln oder die Produktion tierischer Produkte, werden einem anhaltenden und steigenden Kostendruck ausgesetzt sein. Dies schafft einen starken wirtschaftlichen Anreiz für die Industrie, in Energieeffizienzmaßnahmen zu investieren und möglicherweise auf weniger energieintensive Produktionsmethoden oder Zutaten umzusteigen, wie beispielsweise pflanzliche Alternativen.

Industrie vs. Handwerk in der Branche

Die deutsche Ernährungswirtschaft setzt sich aus dem industriellen und dem handwerklichen Zweig zusammen. Die Ernährungsindustrie ist dabei stark von kleinen und mittelständischen Betrieben geprägt, wobei 90 % der 5.961 Unternehmen im Jahr 2022 in diese Kategorie fielen. Industrielle Produktion zeichnet sich typischerweise durch Massenfertigung, den umfangreichen Einsatz moderner Maschinen, Standardisierung und spezialisierte Arbeitsteilung aus, um Effizienz und hohe Produktionsraten für einen anonymen Markt zu erzielen.

Im Gegensatz dazu legt das Lebensmittelhandwerk Wert auf Individualität, ein hohes Maß an Qualität, weniger Arbeitsteilung und Liebe zum Detail. Während die Industrie auf Skalierung setzt, tragen Handwerksbetriebe wesentlich zur regionalen Entwicklung und zum Erhalt traditionellen Wissens bei.

Trotz der wachsenden Verbrauchernachfrage nach Eigenschaften, die oft mit handwerklicher Produktion assoziiert werden – wie Transparenz, Natürlichkeit und Qualität – dominieren die Marktdynamiken, angetrieben durch Skaleneffekte und Preiswettbewerb, weiterhin die industriellen Akteure. Dies führt zu einem fortwährenden Rückgang traditioneller Handwerksbetriebe. Das Handwerk, insbesondere das Fleischerhandwerk, befindet sich in einer veritablen Krise, da die Zahl der Meisterbetriebe aufgrund von Fachkräftemangel und starkem Preisdruck durch Discounter drastisch gesunken ist: Die Verbraucherideale spiegeln sich nicht im Markterfolg der Betriebe wider, die diese Ideale vermeintlich verkörpern.

Die traditionellen, starren Abgrenzungen zwischen industrieller und handwerklicher Produktion verschwimmen zunehmend, was eine Neubewertung des Begriffs „Handwerk“ im modernen Lebensmittelsektor erfordert. Die Kernbedeutung verlagert sich von rein manueller Arbeit hin zur Meisterhaftigkeit, Kontrolle und ethischen Integrität des Produktionsprozesses.

Fachkräftemangel

Die deutsche Lebensmittelbranche steht vor einem gravierenden Fachkräftemangel. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen in der Lebensmittelwirtschaft beläuft sich jährlich auf 155.000. Besonders betroffen sind traditionelle Handwerksberufe: Die Anzahl der Fleischerei-Meisterbetriebe hat sich seit 2002 fast halbiert, und die Zahl der Fleischer-Auszubildenden sank von rund 9.500 um die Jahrtausendwende auf nur noch 2.300 im Jahr 2023. Industriell orientierte Produktionsbetriebe hingegen stehen häufig in einem starken Lohnwettbewerb um ungelernte Kräfte.

Die alternde Bevölkerung und frühe Renteneintritte reduzieren das gesamte Arbeitskräfteangebot. Gleichzeitig führt eine gesellschaftliche Bevorzugung akademischer Laufbahnen dazu, dass junge Menschen seltener einen Handwerksberuf wählen, was die Knappheit an Fachkräften im Handwerk verschärft. Hinzu kommen im Vergleich zu anderen Sektoren, wie der Automobilindustrie, oft geringere Löhne in der Lebensmittelbranche, die diese für potenzielle Nachwuchskräfte unattraktiver machen.

Ein weiterer Faktor ist das Imageproblem der Branche, insbesondere im Bereich der Fleischproduktion, wo Bedenken hinsichtlich des Tierwohls und der Zukunftsfähigkeit der Branche junge Menschen eher abschrecken.

Die Auswirkungen des Fachkräftemangels manifestieren sich in verschiedenen Segmenten der Lebensmittelbranche unterschiedlich, was angepasste Lösungsstrategien erfordert. Große industrielle Lebensmittelproduzenten können dem Personalmangel durch verstärkte Automatisierung und den Einsatz moderner Technologien begegnen, die weniger manuelle Arbeit erfordern. Im Gegensatz dazu sind kleine und mittelständische Handwerksbetriebe, die naturgemäß auf spezialisierte manuelle Fähigkeiten und individuelle Handwerkskunst angewiesen sind, nicht in der Lage, menschliche Arbeitskraft leicht durch Maschinen zu ersetzen. Für diese Betriebe konzentrieren sich Lösungsansätze auf die Stärkung der Arbeitgebermarke, die Förderung einer attraktiven Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien und frühen Verantwortlichkeiten, die Diversifizierung der Belegschaft (einschließlich internationaler Fachkräfte und Quereinsteiger) sowie den Ausbau der beruflichen Bildung im Lebensmittelbereich.

Referenzen

Mit über 250 Referenzen im Mittelstand sind wir auch in der Lebensmittelbranche zu Hause und kennen den Markt.

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Der Weg zum erfolgreichen Unternehmensverkauf

Der Verkauf eines Unternehmens gelingt dann, wenn Vorbereitung, Käuferauswahl, Prozessführung und Verhandlung professionell ineinandergreifen.

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Vorbereitung des Verkaufsprozesses 

Die Vorbereitung entscheidet oft über den Erfolg eines Verkaufsprozesses. In dieser Phase analysieren wir das Unternehmen, definieren gemeinsam mit dem Unternehmer die Ziele des Verkaufs und erstellen die notwendigen Verkaufsunterlagen. Gleichzeitig entwickeln wir eine klare Strategie für die Ansprache geeigneter Käufer. Erst wenn diese Grundlage steht, beginnt der eigentliche Verkaufsprozess. 

Käuferauswahl und -ansprache 

Die Zahl potenzieller Käufer ist groß – doch nicht jeder passt zum Unternehmen. Wir helfen dabei, den richtigen Käuferkreis zu definieren und sprechen gezielt diejenigen Interessenten an, bei denen ein ernsthaftes Interesse und eine realistische Transaktion zu erwarten sind. Unsere Erfahrung und unser Zugang zum Markt sorgen dafür, dass die richtigen Gespräche entstehen.

Das anonyme Bieterverfahren

Das anonyme Bieterverfahren schafft einen echten Markt für Ihr Unternehmen. Wir sprechen gezielt ausgewählte Interessenten aus unterschiedlichen Käufergruppen an – etwa Wettbewerber, Investoren oder MBI-Kandidaten – ohne die Identität des Unternehmens offenzulegen. So wird früh sichtbar, wo echtes Interesse entsteht und welche Käufergruppe strategisch am besten passt. Durch die parallelen Gespräche entsteht eine Wettbewerbssituation, aus der heraus unsere Mandanten im Schnitt aus rund einem Dutzend Angeboten die passenden Käufer auswählen können. 

Angebote, Kennenlernen und Verhandlungen

Mit den ersten Angeboten beginnt die entscheidende Phase des Verkaufsprozesses. Wir strukturieren die Angebotsphase, organisieren das persönliche Kennenlernen zwischen Unternehmer und Interessenten und führen die Verhandlungen Schritt für Schritt zu einer klaren Einigung. Gerade die Kennenlernphase wird oft unterschätzt: Unterlagen liefern Informationen, doch entscheidend ist, dass zwischen Unternehmer und Käufer Vertrauen entsteht. 

Vertragsabschluss und Umsetzung

Der Vertragsabschluss ist selten nur Formsache. Viele Transaktionen scheitern oder verzögern sich in dieser Phase, weil rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Fragen ineinandergreifen. Gemeinsam mit ausgewählten, mittelstandsgeprägten Spezialisten strukturieren wir diese Phase und führen die Transaktion sicher zum Abschluss. 

Unsere Experten in der Branche
helfen Ihnen gerne weiter:

  • Patrick Seip
    Patrick Seip Managing Partner
    Patrick Seip Managing Partner
    Patrick Seip

    „Die Zukunft zahlreicher mittelständischer Unternehmen mitgestalten zu dürfen, ist für mich nicht nur eine besondere Verantwortung, sondern auch ein Privileg. Gemeinsam Lösungen für individuelle Anforderungen zu finden, motiviert mich jeden Tag aufs Neue.“

    Patrick Seip ist seit mehr als 15 Jahren in der Begleitung von Unternehmensnachfolgen und -verkäufen aktiv und unterstützt Unternehmer bei der zunehmend komplexeren Aufgabe, ihr Unternehmen in bestmögliche Hände zu übergeben. Außerdem berät er auch Investoren und Family Offices bei der Planung und Umsetzung von Unternehmenskäufen.

    Seit 2016 ist Patrick Seip gemeinsam mit Julian Will geschäftsführender Partner von Nachfolgekontor. Mit einem ausgeprägtem Gespür für den Mittelstand hat er die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich mitgeprägt.

    Auswahl begleiteter Transaktionen:

  • Julian Will
    Julian Will Managing Partner
    Julian Will Managing Partner
    Julian Will

    „Mir ist besonders wichtig, Unternehmensverkäufe und Nachfolgelösungen so zu gestalten, dass für alle Beteiligten ein nachhaltiger Mehrwert entsteht und Potenziale im Prozess konsequent genutzt werden.“

    Julian Will ist seit 2013 Teil des Nachfolgekontor-Teams und seit 2016 gemeinsam mit Patrick Seip geschäftsführender Partner. Er hat die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich geprägt und unterstützt die Branchenteams mit seiner umfassenden Erfahrung in der Begleitung von Unternehmensverkäufen und Nachfolgeprozessen gezielt bei ihren Projekten.

    Zudem liegen strategische Weiterentwicklung, Digitalisierung und Optimierung der Geschäftsprozesse in seinem Verantwortungsbereich. Sein Ziel: Nachfolgekontor als führenden Partner für Unternehmensnachfolge im deutschsprachigen Mittelstand weiter auszubauen.

    Auswahl begleiteter Transaktionen:

  • Fabian Schmidt
    Fabian Schmidt Partner
    Fabian Schmidt Partner
    Fabian Schmidt

    „M&A-Transaktionen sind von Unwägbarkeiten geprägt. In diesen Momenten kommt es auf einen Partner an, der den Kurs kennt und vorangeht. Genau darin liegt mein persönlicher Anspruch – ein Kompass und Wegbereiter für meine Mandanten zu sein, wenn es brenzlig wird.“

    Fabian Schmidt konzentriert sich auf die Beratung bei Unternehmenskäufen und -verkäufen im Technologie- und Industriesektor. Zudem leitet er Projekte im Consulting- und Lebensmittelbereich. Sein Fokus liegt auf der Erarbeitung und Umsetzung individueller Akquisitionsstrategien und Verkaufsprozessen für Konzerne und Family-Offices sowie auf der Beratung von Gesellschaftern mittelständischer Unternehmen in allen M&A-Angelegenheiten.

    Seine Laufbahn bei Nachfolgekontor begann Fabian Schmidt im Jahr 2016. Seit dem Jahr 2018 ist er Mitgesellschafter von Nachfolgekontor.

    Auswahl begleiteter Transaktionen:

  • Niklas Poppelreuter
    Niklas Poppelreuter Partner
    Niklas Poppelreuter Partner
    Niklas Poppelreuter

    „Unternehmenstransaktionen im Mittelstand sind selten nur Zahlen – oft geht es auch um persönliche Themen, Verantwortung und Vertrauen. Genau deshalb legen wir großen Wert auf eine ehrliche, enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Unser Anspruch ist es, unsere Mandanten pragmatisch, verlässlich und auf Augenhöhe durch den gesamten Prozess zu begleiten.“

    Niklas Poppelreuter begleitet mittelständische Unternehmen unter anderem bei Unternehmensverkäufen im deutschsprachigen Raum. Sein Schwerpunkt liegt in den Bereichen Infrastruktur, Telekommunikation, Bau und Recycling. Darüber hinaus verfügt er über Erfahrung in einer Vielzahl weiterer Branchen.

    Ein weiterer Fokus seiner Arbeit liegt auf der Begleitung von Kaufvorhaben sowie der Zusammenarbeit mit Management-Buy-in-Kandidaten (MBIs). Hier fungiert er als Schnittstelle zwischen Investoren, Kandidaten und Verkäufern und unterstützt dabei, unterschiedliche Erwartungen und Perspektiven zusammenzubringen.

    Niklas Poppelreuter ist seit 2017 Teil des Nachfolgekontor-Teams und seit 2021 Partner.

    Auswahl begleiteter Transaktionen: