Unternehmensverkauf
im Bereich: Infrastruktur

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Die Infrastruktur-Branche ist in aller Munde und stellt den Nährboden für das wirtschaftliche Wachstum und die nachhaltige Entwicklung Deutschlands. In den letzten Jahren ist der Handlungsdruck aufgrund veralteter Straßen, maroder Brücken und unzureichender Investitionen in die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung erheblich gestiegen. Auch die Digitalisierung, insbesondere im Bereich der Glasfaser- und Telekommunikationsinfrastruktur, sowie der Ausbau erneuerbarer Energien und des Stromnetzes sind Schlüsselfaktoren für die Zukunftsfähigkeit. Das alles bietet enorme Potenziale für breit aufgestellte Konzerne, aber auch für mittelständische Nischenplayer.

Podcast & Video: Unternehmensverkauf im Infrastrukturbau – die Erfolgsgeschichte der TERRAS

Vom Sanierungsfall zur Plattform mit 500 Mio. Euro Umsatz. Beim Verkauf der WWB begleiteten wir mit unserer Partnergesellschaft Syntra Corporate Finance den Prozess und unterstützten die Investorensuche. Gemeinsam mit AUCTUS entstand daraus die TERRAS, zu der heute 25 Unternehmen gehören. Wie aus einer nahezu insolventen Ausgangslage eines der führenden Infrastrukturbau-Unternehmen wurde und welche strategischen Entscheidungen dafür entscheidend waren, sehen Sie im Video und hören Sie in unserer Podcastfolge.

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Weitere Informationen

 

Branchen-Schwerpunkte

Tiefbau und öffentlicher Verkehrsinfrastruktur-Ausbau

Deutschlands Infrastruktur ist vielerorts marode. Straßen, Brücken und Versorgungsnetze müssen dringend erneuert werden. Besonders der Tiefbau steht im Mittelpunkt: Neben Brückensanierungen und Straßenmodernisierungen sind großflächige Erdbauarbeiten erforderlich, um Verkehrswege sowie Wasser- und Energienetze zukunftssicher auszubauen. Milliardeninvestitionen der öffentlichen Hand sichern langfristige Aufträge für spezialisierte Tiefbauunternehmen.

Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung

Die Wasser- und Abwasserinfrastruktur Deutschlands gilt als gut, steht aber vor großen Herausforderungen und unterliegt ständiger (inter)nationaler Regulatorik. Die Klimakrise führt zu extremeren Wetterereignissen wie längeren Dürreperioden oder Starkregen, was die Wasseraufbereitung erschwert und die Abwasserentsorgung vor neue Aufgaben stellt. Auch Talsperren und Wasserwege müssen überdacht werden, um langfristig eine stabile Versorgung und Sicherheit zu gewährleisten.

Digitalisierung: Glasfaser- und Telekommunikation

Der Ausbau der Glasfaser- und Breitbandinfrastruktur in Deutschland hinkt im Vergleich zu anderen europäischen Ländern hinterher. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschland bis 2030 flächendeckend mit Glasfaser zu erschließen. Besonders in ländlichen Gebieten stockt der Ausbau. Dennoch müssen Marktteilnehmer bereits für die Zeit danach planen – häufig kommt hier der Ausbau des Stromnetzes in Spiel.

Elektro- und Wärmenetz: Erneuerbare Energien

Der Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere von Wind- und Solarenergie, ist zentral für die deutsche Energiewende. Die Elektroinfrastruktur muss hierfür wie auch für die wachsende Last durch dezentrale Energieerzeugung zwingend modernisiert und ausgebaut werden, um die wachsenden Anforderungen zu bewältigen. Netzausbau und Speichertechnologien sind entscheidend, um eine stabile Energieversorgung langfristig sicherzustellen.

Case Study: Generationenwechsel in der Wasseraufbereitung

In Hillesheim, einer kleinen Stadt in Rheinland-Pfalz, steht eine mittelständische Erfolgsgeschichte vor einem neuen Kapitel. Die WBH Water GmbH, ein etablierter Spezialist für den Bau und die Modernisierung von Trink- und Abwasseranlagen, hat mit der Berliner KF-Unternehmensgruppe einen neuen Eigentümer gefunden. Die Transaktion wurde von der M&A-Beratungsboutique Nachfolgekontor begleitet, die damit ihre Branchenkompetenz im Umwelttechniksektor unterstreicht.

Jetzt lesen

Referenzen

Mit über 250 Referenzen im Mittelstand sind wir auch in der Infrastruktur zu Hause und kennen den Markt.

Merkmale dieser Branche

2.720 Bil. €

Aktuelle Marktgröße des Infrastruktursektors (Mordor Intelligence)

6.27 %

Durchschnittliches jährliches Wachstum über die nächsten 5 Jahre (Mordor Intelligence)

520 Mrd. €

Investitionsbedarf-Prognose in Deutschland in den nächsten 10 Jahren (IW & IMK)

FAQ
Sie fragen – wir antworten!

Die Infrastrukturbranche in Deutschland bietet diverse Möglichkeiten für unternehmerische Wachstumsgeschichten und Investitionen. Aufgrund der wachsenden Nachfrage, der häufig öffentlichen Auftraggeber und des langfristigen Potenzials ist die Branche für Unternehmenskäufe höchstinteressant. Diverse kleine und mittelständische Unternehmen stellen (Welt-)Marktführer in ihren Nischen dar und können mittels durchdachter M&A-Strategien signifikant wachsen.

Ist der aktuelle Zeitpunkt für den Verkauf optimal oder sollten wir auf bessere Marktbedingungen warten?

Einen allgemein richtigen Zeitpunkt für den Verkauf eines Unternehmens zu benennen, ist immer schwer und neben der (Branchen-)Konjunktur außerdem stark von individuellen Unternehmenseigenschaften abhängig. Daher sollte man sich frühzeitig mit der Nachfolgeregelung auseinandersetzen und das Unternehmen jederzeit verkaufsfähig halten. Das schafft Flexibilität, um den „optimalen Zeitpunkt“ zu nutzen. Vor allem in der Infrastrukturbranche, wo staatliche Förderprogramme und Markttrends wie die Digitalisierung (z.B. Glasfaserausbau) oder der Boom bei erneuerbaren Energien stark schwanken, kann das Timing entscheidend sein und der Verkauf nach 2-3 wirtschaftlich erfolgreichen Jahren des Wachstums höchst lukrativ sein.

Durch frühzeitige Vorbereitung ist jedoch auch in einem unerwartet notwendigen Verkaufsszenario gewährleistet, immer noch gute Konditionen zu erzielen.

Aktuell gibt es in diversen Sektoren dieser Branche exzellente Verkaufsbedingungen, da hohe Investitionen und wachsende Nachfrage bestehen. Sehr potente Käufer sind auf der Suche nach Zukäufen, um Kapazitäten zu erweitern oder Nischen-Knowhow zu erwerben.

Was sind die wichtigsten Käufergruppen der Branche?

Zu den wichtigsten Käufergruppen in der Infrastruktur gehören:

  • Private Investoren und Fonds, die in Infrastrukturobjekte investieren, um von stabilen Renditen zu profitieren.
  • Strategische Investoren und Konzerne, die ihre Marktposition durch Akquisitionen stärken wollen (z.B. im Bereich erneuerbare Energien oder Telekommunikation). Auch ausländische Unternehmen zeigen sich interessiert, da sie von dem Aufholbedarf in Deutschland profitieren möchten.
  • Öffentliche Institutionen oder PPP-Projekte (Public-Private Partnerships), die in Infrastrukturprojekte wie Glasfasernetze oder Wasseraufbereitungsanlagen investieren.
Welche Fehler sollten beim Unternehmensverkauf unbedingt vermieden werden?

Einer der häufigsten Fehler beim Unternehmensverkauf ist es, den Prozess ohne ausreichende Planung und Zeit anzugehen. Gerne werden unangenehme Themen auf die lange Bank geschoben, bis sich ein Auseinandersetzen nicht mehr vermeiden lässt. Dieser Zeitdruck kann sich gerade finanziell negativ auswirken. Außerdem birgt eine Unternehmensnachfolge ohne qualifizierte Beratung gewisse Risiken, da der Aufwand unterschätzt wird oder gar wesentliche Punkte nicht beachtet werden. Wir stehen in diesem Fall mit einem ganzen Team professioneller Berater und unserer jahrelangen Erfahrung bereit, um mit Ihnen diese Fehler und Risiken zu vermeiden. Wenn Sie zudem mehr über unsere Arbeit erfahren wollen, können Sie dies in unserem Blog tun.

Weitere Fragen zum Thema Unternehmensverkauf:
Unser Unternehmens-ABC

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Der Weg zum erfolgreichen Unternehmensverkauf

Der Verkauf eines Unternehmens gelingt dann, wenn Vorbereitung, Käuferauswahl, Prozessführung und Verhandlung professionell ineinandergreifen.

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Vorbereitung des Verkaufsprozesses 

Die Vorbereitung entscheidet oft über den Erfolg eines Verkaufsprozesses. In dieser Phase analysieren wir das Unternehmen, definieren gemeinsam mit dem Unternehmer die Ziele des Verkaufs und erstellen die notwendigen Verkaufsunterlagen. Gleichzeitig entwickeln wir eine klare Strategie für die Ansprache geeigneter Käufer. Erst wenn diese Grundlage steht, beginnt der eigentliche Verkaufsprozess. 

Käuferauswahl und -ansprache 

Die Zahl potenzieller Käufer ist groß – doch nicht jeder passt zum Unternehmen. Wir helfen dabei, den richtigen Käuferkreis zu definieren und sprechen gezielt diejenigen Interessenten an, bei denen ein ernsthaftes Interesse und eine realistische Transaktion zu erwarten sind. Unsere Erfahrung und unser Zugang zum Markt sorgen dafür, dass die richtigen Gespräche entstehen.

Das anonyme Bieterverfahren

Das anonyme Bieterverfahren schafft einen echten Markt für Ihr Unternehmen. Wir sprechen gezielt ausgewählte Interessenten aus unterschiedlichen Käufergruppen an – etwa Wettbewerber, Investoren oder MBI-Kandidaten – ohne die Identität des Unternehmens offenzulegen. So wird früh sichtbar, wo echtes Interesse entsteht und welche Käufergruppe strategisch am besten passt. Durch die parallelen Gespräche entsteht eine Wettbewerbssituation, aus der heraus unsere Mandanten im Schnitt aus rund einem Dutzend Angeboten die passenden Käufer auswählen können. 

Angebote, Kennenlernen und Verhandlungen

Mit den ersten Angeboten beginnt die entscheidende Phase des Verkaufsprozesses. Wir strukturieren die Angebotsphase, organisieren das persönliche Kennenlernen zwischen Unternehmer und Interessenten und führen die Verhandlungen Schritt für Schritt zu einer klaren Einigung. Gerade die Kennenlernphase wird oft unterschätzt: Unterlagen liefern Informationen, doch entscheidend ist, dass zwischen Unternehmer und Käufer Vertrauen entsteht. 

Vertragsabschluss und Umsetzung

Der Vertragsabschluss ist selten nur Formsache. Viele Transaktionen scheitern oder verzögern sich in dieser Phase, weil rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Fragen ineinandergreifen. Gemeinsam mit ausgewählten, mittelstandsgeprägten Spezialisten strukturieren wir diese Phase und führen die Transaktion sicher zum Abschluss. 

Unsere Experten in der Branche
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