Unternehmensverkauf
im Bereich: Bau & Handwerk

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Das Bau- und Handwerk ist das Fundament der deutschen Wirtschaft: Vom klassischen Hoch- und Tiefbau über Heizungs-, Elektro- und Ausbaugewerke bis hin zu Dach-, Fassaden- und Gartenbau – Handwerksbetriebe prägen unsere Städte, Infrastruktur und den Wohnraum von morgen. Trotz konjunktureller Herausforderungen sind die Auftragsbücher vieler Unternehmen gut gefüllt. Dennoch steht die Branche vor strukturellen Problemen: Personalmangel, steigende Materialkosten, zunehmende Bürokratie und die fortschreitende Digitalisierung stellen Bau- und Handwerksunternehmen zunehmend vor Herausforderungen. Gleichzeitig ist die Nachfolge in vielen Betrieben nicht geregelt. Immer mehr Inhaber kleiner und mittelständischer Unternehmen denken daher über eine externe Nachfolgelösung oder einen Verkauf nach. Der richtige Zeitpunkt für eine Übergabe kann den Wert und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens entscheidend beeinflussen.

Podcast & Video: Unternehmensverkauf im Infrastrukturbau – die Erfolgsgeschichte der TERRAS

Vom Sanierungsfall zur Plattform mit 500 Mio. Euro Umsatz. Beim Verkauf der WWB begleiteten wir mit unserer Partnergesellschaft Syntra Corporate Finance den Prozess und unterstützten die Investorensuche. Gemeinsam mit AUCTUS entstand daraus die TERRAS, zu der heute 25 Unternehmen gehören. Wie aus einer nahezu insolventen Ausgangslage eines der führenden Infrastrukturbau-Unternehmen wurde und welche strategischen Entscheidungen dafür entscheidend waren, sehen Sie im Video und hören Sie in unserer Podcastfolge.

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Weitere Informationen

Branchen-Schwerpunkte

Hoch- und Tiefbau

Während der Wohnungsbau in vielen Regionen stagniert, gewinnen Infrastrukturprojekte zunehmend an Bedeutung. Investitionen in Straßenbau, Brückeninstandsetzung, Kanalnetze sowie Strom- und Glasfasernetze sichern Hoch- und Tiefbauunternehmen volle Auftragsbücher, unterstützt durch langfristige Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen. Diese Entwicklung schafft Planungssicherheit und macht Unternehmen mit Infrastruktur-Projekten besonders attraktiv für Käufer und Investoren.

Bedachung

Dachdeckerunternehmen stehen im Zentrum der energetischen Sanierung. Die Kombination aus Abdichtung, Dämmung und Photovoltaik macht Dächer zu einem zentralen Baustein der Energiewende. Besonders gefragt sind Betriebe, die klassische Dachtechnik und moderne Solarsysteme integrieren können. Gesetzliche Förderungen und hohe Energiekosten treiben die Nachfrage – gleichzeitig steigen die Anforderungen an Material und Projektmanagement.

Gebäude- & Schadenssanierung

Die Sanierung nach Brand-, Wasser- und Schimmelschäden ist ein hochspezialisierter Teil des Bau- und Handwerksmarkts. Die steigende Zahl an Schadensfällen – etwa durch Extremwetter – sowie eine enge Verzahnung mit Versicherungen machen die Branche krisenresistent und wachstumsstark. Technischer Fortschritt, digitale Schadensabwicklung und 24/7-Bereitschaft erhöhen jedoch die Anforderungen an die Betriebe.

Garten- und Landschaftsbau

Der Garten- und Landschaftsbau gewinnt durch Klimaanpassung, ökologische Bauweisen und kommunale Förderprogramme an Relevanz. Regenwassermanagement, Entsiegelung und nachhaltige Flächengestaltung ergänzen zunehmend die klassische Pflege von Außenanlagen. Die Branche profitiert von stabiler Nachfrage und Aufträgen, ist aber zugleich mit steigendem Technik- und Personalbedarf konfrontiert.

Referenzen

Mit über 250 Referenzen im Mittelstand sind wir auch im Bau & Handwerk zu Hause und kennen den Markt.

Merkmale dieser Branche

925 Mrd. €

Umsatz im Jahr 2024 (Statistisches Bundesamt)

6.6 Mio.

Beschäftigte (Statistisches Bundesamt)

6.3 %

des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entfällt auf Bau & Handwerk (Statistisches Bundesamt)

FAQ
Sie fragen – wir antworten!

Die Bau- und Handwerksbranche steht für regionale Stärke, praktisches Know-how und stetige Nachfrage – ob im Neubau, in der Sanierung oder im laufenden Gebäudebetrieb. Viele Unternehmen sind in ihrer Nische etabliert, verfügen über gewachsene Kundenbeziehungen und erfahrene Teams. Gleichzeitig fordern Fachkräftemangel, Digitalisierung und steigende regulatorische Anforderungen strukturelle Veränderungen. Wer frühzeitig strategisch handelt – etwa durch eine Nachfolgelösung oder Integration in eine größere Gruppe –, schafft die Basis für langfristige Stabilität und Wachstum.

Ist der Zeitpunkt aktuell ideal für einen Unternehmensverkauf?

Einen allgemeingültigen „perfekten Zeitpunkt“ für den Unternehmensverkauf gibt es nicht – zu viele Faktoren spielen eine Rolle: wirtschaftliche Rahmenbedingungen, individuelle Unternehmenskennzahlen, persönliche Lebensplanung und Entwicklungen in der jeweiligen Nische. Gerade im Bau- und Handwerkssektor zeigt sich aber: Wer gut vorbereitet ist und frühzeitig strategisch denkt, kann vom aktuellen Marktumfeld profitieren.

Viele Unternehmen sind derzeit gut ausgelastet, verfügen über qualifiziertes Personal und gewachsene Kundenstrukturen. Genau das suchen potenzielle Käufer – in einer Branche, in der Fachkräfte rar sind, Prozesse zunehmend digitalisiert werden und der Generationswechsel spürbar an Fahrt aufnimmt. Betriebe, die ihre Nachfolge nicht rechtzeitig regeln, laufen Gefahr, bei einem späteren, ungeplanten Verkauf schlechtere Bedingungen vorzufinden.

Vor allem in den Bereichen Ausbau, Sanierung, Dämmung, Dachtechnik oder Metallbau besteht aktuell hohe Nachfrage – von strategischen Käufern ebenso wie von wachstumsorientierten Handwerksgruppen oder Finanzinvestoren. Viele Investoren setzen gezielt auf kleinere und mittlere Betriebe, um regionale Präsenz, Fachkräfte und technisches Know-how zu sichern. Auch Käufer außerhalb der Branche interessieren sich zunehmend für Handwerksunternehmen mit klarer Marktposition.

Daher gilt: Ein durchdachter Verkaufsprozess schafft nicht nur die besten Bedingungen für einen attraktiven Kaufpreis, sondern auch für einen strukturierten und erfolgreichen Übergang. Wer sein Unternehmen frühzeitig verkaufsfähig aufstellt, kann flexibel auf Chancen reagieren – und selbst bestimmen, wann der „richtige Zeitpunkt“ gekommen ist.

Was sind die wichtigsten Käufergruppen der Branche?

Der Bau- und Handwerkssektor zieht eine Vielzahl unterschiedlicher Käufergruppen an – je nach Gewerke-Fokus, Unternehmensgröße und Spezialisierungsgrad. Durch den demografischen Wandel und den steigenden Wettbewerbsdruck hat das Interesse an etablierten Betrieben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Insbesondere folgende Käuferprofile lassen sich derzeit regelmäßig beobachten:

  • Strategische Käufer aus der Branche
    Klassische Bauunternehmen, größere Handwerksbetriebe oder Verbünde nutzen Zukäufe, um ihr Leistungsportfolio zu erweitern, regionale Präsenz auszubauen oder personelle Ressourcen zu sichern. Besonders gefragt sind Fachbetriebe mit stabilen Kundenbeziehungen, eingespielten Teams und technischer Kompetenz.
  • Handwerksgruppen und Buy-and-Build-Konzepte
    Immer mehr handwerksnahe Investoren und mittelständische Beteiligungsgesellschaften setzen auf sogenannte Buy-and-Build-Strategien. Ziel ist der Aufbau schlagkräftiger Unternehmensgruppen aus spezialisierten Betrieben – mit klarer regionaler oder gewerkebezogener Struktur. Der Vorteil: Unternehmer profitieren oft von einem Übergangsmodell mit schrittweisem Rückzug.
  • Finanzinvestoren mit Branchenschwerpunkt
    Private-Equity-Gesellschaften mit Fokus auf Bau, Gebäudetechnik oder Dienstleistung investieren in stabile Handwerksunternehmen mit Wachstumsperspektive. Besonders interessant sind Betriebe mit dokumentierten Prozessen, breiter Kundenbasis und vorhandener zweiter Führungsebene.
  • Nachfolger aus dem Management oder dem Umfeld
    Auch unternehmerisch denkende Einzelpersonen – etwa aus dem eigenen Führungsteam, von außen oder aus verwandten Branchen – treten zunehmend als Käufer auf. Diese „Management-Buy-In“- oder „Buy-Out“-Lösungen bieten sich vor allem bei kleineren bis mittleren Betrieben an, die gut strukturiert und regional verwurzelt sind.
Welche Fehler sollten beim Unternehmensverkauf unbedingt vermieden werden?

Einer der häufigsten Fehler beim Unternehmensverkauf ist es, den Prozess ohne ausreichende Planung und Zeit anzugehen. Gerne werden unangenehme Themen auf die lange Bank geschoben, bis sich ein Auseinandersetzen nicht mehr vermeiden lässt. Dieser Zeitdruck kann sich gerade finanziell negativ auswirken. Außerdem birgt eine Unternehmensnachfolge ohne qualifizierte Beratung gewisse Risiken, da der Aufwand unterschätzt wird oder gar wesentliche Punkte nicht beachtet werden. Wir stehen in diesem Fall mit einem ganzen Team professioneller Berater und unserer jahrelangen Erfahrung bereit, um mit Ihnen diese Fehler und Risiken zu vermeiden. Wenn Sie zudem mehr über unsere Arbeit erfahren wollen, können Sie dies in unserem Blog tun.

Weitere Fragen zum Thema Unternehmensverkauf:
Unser Unternehmens-ABC

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Der Weg zum erfolgreichen Unternehmensverkauf

Der Verkauf eines Unternehmens gelingt dann, wenn Vorbereitung, Käuferauswahl, Prozessführung und Verhandlung professionell ineinandergreifen.

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Vorbereitung des Verkaufsprozesses 

Die Vorbereitung entscheidet oft über den Erfolg eines Verkaufsprozesses. In dieser Phase analysieren wir das Unternehmen, definieren gemeinsam mit dem Unternehmer die Ziele des Verkaufs und erstellen die notwendigen Verkaufsunterlagen. Gleichzeitig entwickeln wir eine klare Strategie für die Ansprache geeigneter Käufer. Erst wenn diese Grundlage steht, beginnt der eigentliche Verkaufsprozess. 

Käuferauswahl und -ansprache 

Die Zahl potenzieller Käufer ist groß – doch nicht jeder passt zum Unternehmen. Wir helfen dabei, den richtigen Käuferkreis zu definieren und sprechen gezielt diejenigen Interessenten an, bei denen ein ernsthaftes Interesse und eine realistische Transaktion zu erwarten sind. Unsere Erfahrung und unser Zugang zum Markt sorgen dafür, dass die richtigen Gespräche entstehen.

Das anonyme Bieterverfahren

Das anonyme Bieterverfahren schafft einen echten Markt für Ihr Unternehmen. Wir sprechen gezielt ausgewählte Interessenten aus unterschiedlichen Käufergruppen an – etwa Wettbewerber, Investoren oder MBI-Kandidaten – ohne die Identität des Unternehmens offenzulegen. So wird früh sichtbar, wo echtes Interesse entsteht und welche Käufergruppe strategisch am besten passt. Durch die parallelen Gespräche entsteht eine Wettbewerbssituation, aus der heraus unsere Mandanten im Schnitt aus rund einem Dutzend Angeboten die passenden Käufer auswählen können. 

Angebote, Kennenlernen und Verhandlungen

Mit den ersten Angeboten beginnt die entscheidende Phase des Verkaufsprozesses. Wir strukturieren die Angebotsphase, organisieren das persönliche Kennenlernen zwischen Unternehmer und Interessenten und führen die Verhandlungen Schritt für Schritt zu einer klaren Einigung. Gerade die Kennenlernphase wird oft unterschätzt: Unterlagen liefern Informationen, doch entscheidend ist, dass zwischen Unternehmer und Käufer Vertrauen entsteht. 

Vertragsabschluss und Umsetzung

Der Vertragsabschluss ist selten nur Formsache. Viele Transaktionen scheitern oder verzögern sich in dieser Phase, weil rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Fragen ineinandergreifen. Gemeinsam mit ausgewählten, mittelstandsgeprägten Spezialisten strukturieren wir diese Phase und führen die Transaktion sicher zum Abschluss. 

Unsere Experten in der Branche
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